
Was ist Psychoanalyse
Psychoanalyse hat eine lange Geschichte mit unterschiedlichen Schulen und Theorien um das Funktionieren unserer Psyche. Ich bin selbst immer wieder beeindruckt von der Kreativität, mit welcher unsere Psyche versucht zu überleben. Die Symptome, die dabei entstehen, verursachen häufig großen Leidensdruck und scheinen manchmal unverständlich.
In einer psychoanalytischen Behandlung macht man sich auf die Suche nach der Bedeutung dieser Symptome, natürlich mit dem Anspruch, dass sie verschwinden.
Möglicherweise tauchen dabei andere wichtige Fragen auf. Manchmal kommt es auch zu Krisen, die wichtig sind, vielleicht weil sie nie sein durften oder weil man stets allein damit war. Die therapeutische Beziehung gibt Halt, Gedanken denkbar und (Gefühls-) Zustände fühlbar werden zu lassen.
Dabei kann die Beziehung zum Psychoanalytiker harmonisch oder eben manchmal auch konflikthaft sein kann. Das Arbeiten im "Hier und Jetzt", also mit dem, was in der therapeutischen Beziehung geschieht, ist ein zentraler Teil der Psychoanalyse.
Hier dürfen Beziehungserfahrungen und Schwierigkeiten wieder auftauchen, die uns schon unser ganzes Leben begleiten.
Analytische Psychotherapie braucht Zeit, weil sie eine nachhaltige Veränderung möglich machen will. Das Setting geht von mindestens drei Besuchen in der Woche aus. Ein Grund dafür ist, dass der Zugang zu unbewussten, möglicherweise sehr komplexen Prozessen, häufigere Treffen braucht.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie hat ein weniger hochfrequentes Setting (1-2 Stunden pro Woche) und setzt einen deutlicheren Fokus in der Behandlung, basiert aber auf der psychoanalytischen Theorie.
Sie können mir gerne mailen oder mich anrufen. Oft ist es einfacher, kurz am Telefon zu sprechen. Sollten Sie sich für ein oder mehrere Vorgespräche bei mir entscheiden, so brauchen Sie sich nicht vorzubereiten. Wir schauen zusammen, welche Schwierigkeiten, Lebenssituation und Erwartungen bestehen und welche Behandlungsform passend sein könnte.